2019-07-02 - Comenianer bei "Your Turn"-

In diesem Jahr veranstaltete die Organisation „Common Purpose“ erneut das Projekt „Your Turn“ in unserer Stadt. Unter dem Slogan „Your Turn - Bewege Düsseldorf“ nahmen wir, vier Schülerinnen der EF, an dem Projekt, welches sich um Innovation, Inklusion und besonders um Verantwortung drehte, teil. Drei Tage lang hatten wir die Möglichkeit, Chefs und hochrangige Funktionäre von Unternehmen wie z.B. der Rheinbahn oder von der Stadtsparkasse Düsseldorf zu besuchen oder Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen (z.B. einen Polizisten) zum Thema „Verantwortung“ zu befragen und in ihren Berufsalltag hineinzuschnuppern.

Alle Teilnehmer des Projektes kamen aus verschiedenen Schulen, Schulformen und Stadtteilen Düsseldorfs, sodass die Gruppe bunt gemischt war und wir mit anderen Schülern in Kontakt kommen, uns austauschen und neue Ansichten kennenlernen und uns austauschen konnten. 


Am ersten Tag lernten sich zuerst alle Schüler durch Kennenlern-Spiele und gemeinsame Gespräche
untereinander kennen. Daraufhin wurden uns der Begriff beziehungsweise das Thema des Tages Vorgestellt: ,,Verantwortung’’. Wir wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt und erhielten die Aufgabe, Präsentationen rund um das Thema ,,Verantwortung’’ und ,,Verantwortung heute’’ zu gestalten. Anschließend stellten wir diese im Plenum vor.  



Danach besuchten uns Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und wir durften ihnen in Gruppen Fragen stellen. Interessante Fragen waren beispielsweise : „Wie kamen Sie auf die Idee, diesen Beruf auszuüben?“ oder „Was bedeutet für Sie Verantwortung? Woher weiß ich, was der richtige Beruf für mich ist?“ und weitere Fragen, die über die Berufsauswahl waren. Nachdem wir uns reichlich informierten hatten, wurden wir selber aktiv und durften uns in Gruppen mit der gestellte Frage, wieso sich aktuell viele Jugendliche für das Abitur und nicht für eine Ausbildung entscheiden, beschäftigen. Schließlich haben wir unsere Ergebnisse vorgetragen und den Tag mit einem Rückblick abgeschlossen.

Am zweiten Tag fand das Programm in der Karl-Tietenberg-Schule Düsseldorf, einer Schule für sehbehinderte Kinder, statt. Vier Schüler der Schule führten uns herum, stellten uns die Schule vor und erläuterten uns den Alltag, den ein sehbehinderter Schüler zu meistern hat. Wie die Kinder mit ihren Einschränkungen umgingen, hat uns sehr berührt und unseren Blick geöffnet.
Daraufhin bekamen wir erneut die Aufgabe, Präsentationen zu gestalten. Dieses Mal über das Thema ,,Einfluss’’. Nachdem wir in neu gemischten Gruppen unsere Präsentationen gestaltet und vorgestellt hatten, durften wir uns auf dem Weg in Betriebe unserer Wahl machen, um Vorort informiert zu werden, wie diese funktionierten. Unter den zur Auswahl stehenden Betrieben waren die DB Regio AG oder das Fft ( Freies Forum Jugendtheater), bei denen wir jeweils Interviews mit hochrangigen Persönlichkeiten führen durften.

Abgeschlossen haben wir den Tag mit einem Rückblick auf die Erfahrungen, die wir gemacht haben. 

Am Abschluss der drei Tage bekamen wir die Aufgabe, eine Idee zu entwickeln, wie wir unsere Stadt Düsseldorf zum Besseren verändern könnten. Diese Ideen und deren Konzepte variierten sehr und befassten sich mit den verschiedensten Bereichen, um das Leben in Düsseldorf zu verbessern. Einige Ansätze fanden ihren Platz im Bildungssystem Düsseldorfs, so wurde beispielsweise ein neues Schulfach namens ,,Future’’ entwickelt, um Jugendliche besser auf ihre Zukunft vorzubereiten. Die Schwerpunkte unseres Projektes ,,Future‘‘ lagen in den Bereichen der progressiven Technik, im Haushalt, der Steuererklärung, dem Bewerbungsschreiben, usw. Unser Hintergedanke war, dass wir ein Schulfach kreieren wollten, welches uns Schüler im Alltagsleben weiterbildet und im späteren Berufsleben nützlich sein könnte.
Wir hatten viele Ideen und tolle Anregungen, von denen hoffentlich einige in der Zukunft Gehör bei den Verantwortlichen der Stadt finden werden.

Insgesamt waren es drei spannende und lehrreiche Tage, an denen wir die viele unterschiedliche und interessante Menschen kennenlernen durften. Wir bedanken uns beim gesamten „Your turn“-Team für die tollen Tage und danken auch der Joachim-Hertz-Stiftung, dass sie das Projekt auch in diesem Jahr ermöglicht hat und wir teilnehmen durften.