2018-09-01 - Sportsday begeistert Comenius-Schüler

Ob Slackline, Taekwando, Leichtathletik oder Handball – das Comenius Gymnasium in Oberkassel führte bei seinem Sportsday verschiedenste Trend-, Rand-, und Teamsportarten in Form eines sommerlichen Festes zusammen. Das Ziel der Veranstaltung war es zum einen, Spenden für die Sportfachschaft zu generieren, sodass sich der Sportbereich der Schule eigenständig finanzieren kann. Indem die Schülerinnen und Schüler Sponsoren für die Bewältigung eines Stationsbetriebs sammelten, wurde ein Erlös erworben, der nun in die Sportmaterialien der Schule fließen soll. Gleichzeitig wollte die Schule ihren Teilnehmern und Gästen auf diesem Wege die Freude und Vielfalt an den verschiedenen Bewegungsformen vermitteln.
Innerhalb des Rundparcours, der motorische Bewegungsaufgaben wie Bouldern oder Speed Stacking enthielt, konnten sich die rund 500 Besucher insgesamt zwölf Herausforderungen stellen. Dafür holte sich die Sportfachschaft diverse Vereine, darunter den Bundesligisten Fortuna, die ART Giants oder den Golfclub Lörick ins Boot. Einige Vereine belohnten die stärksten Teilnehmer ihrer Station sogar mit mitgebrachten Preisen, wie zum Beispiel der Tischtennis-Rekordmeister Borussia, der an die erfolgreichsten Akteure Freikarten für Bundesligaspiele verschenkte. Einer der Gewinner war der elfjährige Lenny: „Ich finde der Sportsday ist eine sehr gute Aktion, bei der man viele neue Hobbys kennenlernen kann. Mir hat das Tischtennisspielen besonders viel Spaß gemacht, weil wir auch gegen Trainer und Lehrer gespielt haben“, erklärte der Fünftklässler und erhielt mit dieser Meinung Unterstützung von Alexander aus der Mittelstufe: „Ich spiele ja schon in den Pausen gerne Tischtennis, aber die kleinen Platten waren schon etwas Neues. Allerdings fand ich auch die Basketball- und Golfstation unheimlich spannend“, sagte der Tennisfreund mit einem breiten Grinsen im Gesicht.  

Während die fußballbegeisterte Emma (11) mit 86 km/h bei der Schussgeschwindigkeitsmessung des Oberligisten SC West selbst die kühnsten Jungen ins Staunen brachte und ihren Geheimtipp verriet – „hier ist es wichtig, konzentriert und mittelhoch ins Zentrum zu schießen“ – trat die gleichaltrige Josephine beim Taekwando fleißig gegen die Pratzen (Schlagpolster) des Trainers.  „Solche Veranstaltungen bereiten uns Vereinen natürlich auch viel Freude. Sie bieten den Kindern die Chance, Randsportarten auszuprobieren und fördern die Kooperation mit den Schulen. Einzelne Eltern haben sich bereits nach Trainingszeiten erkundigt“, konstatiert Fabian Fischborn, seinerseits Träger des Schwarzen Gürtels.

Insgesamt wurde viel gelacht, reichlich geschwitzt und eifrig Stempel gesammelt. Somit erwies sich der Sportsday als „Win-Win-Situation“, für die Schule, den Verein und insbesondere den Sportsgeist.