2017-07-19 - Comenianer treffen Parlamentsabgeordnete aus Argentinien

 

Kurz vor den Sommerferien konnte ein Teil der Klasse 9d die einmalige Möglichkeit nutzen und mit Parlamentsabgeordneten aus Argentinien unmittelbar ins Gespräch kommen. Die drei Parlamentarierinnen waren auf Einladung des Auswärtigen Amtes und der Staatskanzlei NRW nach Deutschland gekommen. Sie wollten aus erster Hand erfahren, wie hierzulande junge Menschen an Politik, Wahlen und Demokratie herangeführt werden. Dafür besuchten sie u.a. die Landeszentrale für politische Bildung. Vor Ort waren die Neuntklässler unsere Schule exzellente Gesprächspartner: Sie berichteten darüber, wie wir das Projekt „Juniorwahl“ an unserer Schule durchgeführt und die Landtagswahl intensiv im Politikunterricht behandelt haben. Außerdem führten die Schülerinnen und Schüler den Argentinierinnen die verschiedenen Angebote der Landeszentrale (z.B. den Demokratiebus) aktiv vor. Darüber hinaus konnte die „Spanisch-Klasse“ 9d mit den argentinischen Parlamentabgeordneten unmittelbar in deren Muttersprache diskutieren. (Die ebenfalls anwesenden Dolmetscher empfanden sich schnell als überflüssig…). Diese persönlichen Begegnungen waren es vor allem, die den Abend so wertvoll machten: Als die Parlamentarierinnen von den Opfern in ihren Familien sprachen, die die Diktatur gekostet hat, - von den Toten und den Folteropfern -, da wurde allen schmerzlich bewusst, dass das „Geschenk“ der Demokratie keineswegs selbstverständlich ist.